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Sport in der zeitgenössischen Kunst
29. November 2001 - 3. Feb.2002

Katalog


in Zusammenarbeit mit dem Institut für moderne Kunst Nürnberg
weiterer Ausstellungsort:
SchmidtBank-Galerie, Lorenzer Platz 29.



24-Stunden Marathon
Sport in Literatur, Schauspiel, Tanz, Film, Musik und mehr

12./13. Januar 2002


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Daisuke Nakajama
FULL CONTACT White Distance - 8; 1999

Die von der Kunsthalle Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem Institut für moderne Kunst Nürnberg konzipierte Ausstellung präsentiert Filme, Fotografien, Gemälde, Skulpturen und Video-Installationen von fünfzehn Künstlerinnen und Künstlern:

Carlos Amorales, Stefan Banz, Heike Baranowsky, Roderick Buchanan, Richard Fauguet, Tamara Grcic, Julie Henry, Hans-Jörg Mayer, Tracey Moffatt, Jonathan Monk, Muntean/Rosenblum, Daisuke Nakayama, Paul Pfeiffer, Vibeke Tandberg.

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Carlos Amorales
Amorales vs. Amorales; 1999

Im Sport werden - ernsthaft oder spielerisch - Konkurrenzverhalten und Leistungswille trainiert, Sozialisations- und Rollenmuster erprobt, Körperideale vermittelt, Gemeinschaftsgefühl oder intensive Selbstwahrnehmung erfahren. Hier treffen Angriff und Abwehr, Instinkt und Strategie, Individualität und Nationalstolz aufeinander. Die emotionale Beteiligung der Fans am Geschehen, ihre selbstvergessene oder ritualisierte Identifikation mit einer Mannschaft, macht sie selbst zu einem Teil der Show im Stadion.

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Stefan Banz
The Muhammad Alis's; 1999 / 2000

Leidenschaftliche Diskussionen begleiten Siege oder Niederlagen im Sport und lenken ab von ökonomischen oder politischen Interessen, die fast immer im Hintergrund stehen. Sportkleidung oder Turnschuhe bestimmter Labels gehören zur modischen Uniformierung einer auf Individualität bestehenden Jugendkultur.

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Heike Baranowsky, Schwimmerin; 2000

Ebenso wie die Mode und die Popkultur liefert auch der Sport individuelle Vorbilder und weltweit akzeptierte Wertvorstellungen, wie etwa die idealisierte Form des menschlichen Körpers oder das Regelwerk von Fair Play und Verstoß. Sportliche Wettkämpfe können als Metaphern des Lebenskampfes gesehen werden, in dem es ebenfalls um Durchsetzung gegen die Konkurrenz, Individualität und soziale Anerkennung oder schlicht um finanziellen Erfolg geht. Im Sport bilden sich die Strukturen gesellschaftlicher und politischer Wirklichkeit ab, hier werden "die Triebkräfte zelebriert, die für das soziale Funktionieren und das Überleben jeder beliebigen Gruppe am notwendigsten sind", notierte Marshall McLuhan bereits in den fünfziger Jahren.

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Hans-Jörg Mayer
o.T.; 1994

Zur Ausstellung erscheint ein 144-seitiger Katalog in deutscher und englischer Sprache mit Beiträgen von Hans-Jürgen Hafner, Britta Schmid, Raimar Stange und Ellen Seifermann im Verlag für moderne Kunst Nürnberg.

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Julie Henry
Football Photo II;


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Tracey Moffatt
Fourth, 11; 2001

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