Frisch geliftet präsentiert sich die alte Dame an ihrem 90. Geburtstag: Das heute unter dem Namen Kunsthalle Nürnberg bekannte städtische Ausstellungsgebäude am Marientor wurde am 12. Oktober 1913 eröffnet.
90 Jahre Raum für Neues
Jubiläums-Empfang am Sonntag, 12.10.2003, ab 11 Uhr
Programm
| ab 11 Uhr |
Empfang |
| 11.45 Uhr | "go!" Begrüßung durch Prof. Dr. Julia Lehner, Kulturreferentin der Stadt Nürnberg
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| 12.00 Uhr |
"go - 90 Jahre Raum für Neues" Buchpräsentation der Jubiläumspublikation über die bewegte Geschichte der Kunsthalle von Ellen Seifermann und Dr. Michael Diefenbacher
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| 12.30 Uhr |
"go ROARR" Percussion-Performance von und mit Tilo Heider
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| 13.30 Uhr | "go History" Ein Rückblick auf die Kunsthalle Nürnberg im Wandel der Zeit - mit den ehemaligen Direktoren der Kunsthalle
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| 15.00 Uhr | "go Art" Führung durch die Ausstellung "Robert Barry - Some places to which we can come" |
Der Nürnberger Architekt Otto Seegy errichtete den im Zwingerbereich der Stadtmauer liegenden Bau mit neun hellen, unterschiedlich proportionierten Oberlichtsälen.
Die wechselhafte Funktion und Geschichte des Gebäudes ist eng mit dem kulturellen Selbstverständnis und der Entwicklung der Stadt Nürnberg verbunden. So diente die Kunst-Ausstellungs-Halle in den ersten Jahren nicht nur den nebenan im Künstlerhaus residierenden Künstlerverbänden, sondern nahm auch Wanderausstellungen und Präsentationen auswärtiger Künstler auf.
1930 umbenannt in Fränkische Galerie, wurde das Haus bis 1937 von den Städtischen Kunstsammlungen zur musealen Präsentation von Werken Nürnberger Künstler aus eigenem Besitz genutzt. Nach der Zerstörung des Vordergebäudes und Beschädigung einiger Räume im Zweiten Weltkrieg folgte der Wiederaufbau.Zu Beginn der 50er Jahre prägten Ausstellungen von Künstlern der sog. Klassischen Moderne das Profil der Fränkischen Galerie.
1967 schließlich beginnt die Geschichte der Kunsthalle Nürnberg mit einer konzeptionellen Neuausrichtung auf die internationale zeitgenössische Kunst. Die Institution sollte sich nun auf drei wesentliche Arbeitsfelder konzentrieren: ein anspruchsvolles Ausstellungsprogramm, eine neue städtische Kunstsammlung sowie den Aufbau eines Archivs, des Instituts für moderne Kunst Nürnberg.
Die hier nur in groben Zügen skizzierte Geschichte des denkmalgeschützten Gebäudes ist ausführlich nachzulesen in einer ersten Publikation, die im Rahmen der Geburtstagsparty zum 90-jährigen Bestehen am 12. Oktober 2003 vorgestellt wird.
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