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fuckin' trendy



11. Dezember 2003 - 8. Februar 2004

Veranstaltungsprogramm Januar Februar
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Candice Breitz, Daniele Buetti, Lutz Fezer, Sylvie Fleury, Alicia Framis, Yang Fudong, Kirsten Geisler, Swetlana Heger, Josephine Meckseper, Olaf Nicolai.

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Y.Fudong: Honey

Die Ausstellung fuckin' trendy! in der Kunsthalle Nürnberg befasst sich mit den komplexen Verbindungen zwischen Mode, Kunst und Werbung. Die Grenzen zwischen diesen Bereichen sind fließend, doch während die Mode den flüchtigen Zeitgeist immer wieder neu zu fassen sucht, strebt die Kunst nach einer längeren Halbwertszeit.

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Swetlana Heger "Playtime (SH & Wolford, photographed by Bettina Komenda)", 2003

"Moden sind Ultrakurzzeitreligionen, nämlich starke, aber schnell wieder auflösbare Bindungen." Die rasch wechselnden Moden prägen den Begriff von Schönheit, Jugend, Stil, Individualität und Erotik, doch prägen sie auch Trends? "Moden sind keine Trends", behauptet Norbert Bolz, und weiter "wer einem Trend folgt, glaubt seine Lebensformel, seine Eigenformel gefunden zu haben". Was aber zunächst als Mode und Phänomen des flüchtigen Zeitgeistes erscheinen mag, kann sehr wohl zur individuellen Lebensformel und - als massenhafte gesellschaftliche Praxis - zum Trend werden, genannt seien hier nur Stichworte wie Wellness, kosmetische Chirurgie und - als jüngste Trendwelle - Lifestyle.

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Alicia Framis: anti dog CHANEL

Vor diesem Hintergrund beleuchtet die Ausstellung fuckin' trendy! den schillernden Begriff des Lifestyle, in dem Elemente und Strategien aus Kunst, Kultur und Mode, Design, Markt und Werbung verschmelzen. Die Arbeiten von Candice Breitz, Daniele Buetti, Lutz Fezer, Sylvie Fleury, Alicia Framis, Yang Fudong, Kirsten Geisler, Swetlana Heger, Josephine Meckseper, Olaf Nicolai thematisieren das Wechselspiel von Authentizität, Rollenklischées und Selbstinszenierung, Mode, Markenfetischismus und Politik, Starkult zwischen Trash und Glamour. Mode wird verstanden als eine Form von Rollenspiel, das auf vieldeutige Weise die Identität ihres Trägers verhüllt und enthüllt, ebenso narzistische Selbstinszenierung wie emanzipatorische Befreiung sein kann.

Die Ausstellung wird begleitet von einer Auswahl aktueller Modemagazin-Konzepte, zusammengestellt und präsentiert von Elke Haarer. Für Januar 2004 ist eine Veranstaltungsreihe mit Filmen, Diskussion und Tanzperformance in Vorbereitung. Anstelle eines Kataloges wird ein handlicher "pocket guide" die Ausstellung dokumentieren und begleiten.

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Kirsten Geisler: Dream of Beauty

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