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Ausstellungsübersicht
2006
Trouble with Fantasy
bis 22. Januar 2006
Die Ausstellung stellt ein ausgewähltes Spektrum fantastischer
Bildwelten in unterschiedlichen Medien vor vom interaktiven
Computerspiel über Installationen und Videofilme bis hin zu
den traditionellen Gattungen Malerei und Zeichnung. Beteiligt sind
Tobias Bernstrup, Armin Boehm, Cao Fei, Beate Geissler/Oliver Sann,
Felix Stephan Huber, Kerstin Kartscher, Michael Kunze, Markus Selg
und Katerina Vincourova.
John Wesley.
Arbeiten auf Papier seit 1960
16. Februar-23. April 2006
John Wesley, 1928 in Los Angeles geboren und seit 1960 in New York
lebend, gehört zu den profiliertesten und eigenwilligsten Malern
der Vereinigten Staaten. Diese erste Retrospektive der Arbeiten
auf Papier umfasst ca. 175 Zeichnungen und Gouachen aus dem Besitz
des Künstlers, aus amerikanischen und deutschen Privatsammlungen
sowie aus der Sammlung der Chinati Foundation in Marfa, Texas. In
Zusammenarbeit mit den Krefelder Kunstmuseen wird das zwischen Comic,
Pop Art und Surrealismus angesiedelte Werk des Künstlers auch
im Hinblick auf seine Entstehungsprozesse und zeitgeschichtlichen
Hintergründe beleuchtet.
Stefan Wissel.
Last night a drawing saved my life
16. Feb.-23. April 2006
Last night a drawing saved my life ist der Titel eines Künstlerbuchs
von Stefan Wissel (geb. 1960), das soeben im Verlag für moderne
Kunst erschienen ist. Das Buch versammelt mehr als 100 Blätter
aus dem umfangreichen und äußerst vielfältig strukturierten
zeichnerischen Repertoire des Düsseldorfer Künstlers,
der 2005 eine Gastprofessur an der Akademie der bildenden Künste
Nürnberg inne hatte. Stefan Wissels Zeichnungen geben in verschlüsselter
Form zahlreiche Facetten subjektiv gespiegelter Wirklichkeit wieder.
Sie reflektieren seismographisch die Schwankungen der eigenen Befindlichkeit
und verzeichnen, was vom Tage übrig blieb, ohne indessen konkrete
Inhalte abzubilden. Parallel zur Ausstellung von John Wesley zeigt
Stefan Wissel im Projektraum der Kunsthalle Nürnberg eine Auswahl
aus seinem umfangreichen und vielseitigen Konvolut von Zeichnungen,
und stellt gemeinsam mit dem Verlag für moderne Kunst Nürnberg
das Künstlerbuch Last night a drawing saved my life
vor.
This
Land Is My Land ...
18. Mai-30. Juli 2006
Die Ausstellung This Land Is May Land... stellt künstlerische
Arbeiten und Projekte vor, die am Beispiel Deutschland thematisieren,
dass nationale Identität eine komplexe, heterogene, widersprüchliche
und, wie nicht nur die deutsche Geschichte zeigt, veränderbare
Konstruktion ist. Eingeladen sind Künstlerinnen und Künstler,
die in ihren Arbeiten das Konfliktfeld kultureller Identität
als produktiven Zwischenraum thematisieren, die Überlagerung
nationaler Fiktionen mit dem Alltäglichen beobachten und die
Instabilität traditioneller nationaler und kultureller Zuordnungen
aufzeigen. Die Ausstellung wird kuratiert von Dorothee Bienert,
Ellen Seifermann und Antje Weitzel und erfolgt in Kooperation mit
der NGBK Berlin sowie in Verbindung mit der Ausstellung Was ist
deutsch? im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg anlässlich
der Fu§ballweltmeisterschaft 2006.
Blaue Nacht
Samstag, 27. Mai, 19.30-2.00 Uhr
Jonathan Monk
yesterday today tomorrow etc.
9. September-5. November 2006
Die Kunst ist für Jonathan Monk (*1969 in Leicester) ein Bezugsfeld
wie für andere das Fußballspiel. Sie hat ihre Regeln und der
Künstler arbeitet mit wechselnden ,Aufstellungen´ daran,
diese Regeln weiter auszubauen oder aber mit Ironie und Witz die
Erwartungen zu unterlaufen. Dazu trägt auch die Vielseitigkeit
der von Monk verwendeten Medien bei (Fotografie, Film, Malerei,
Performance, Installation, Skulptur, Text und Video), die jede seiner
Präsentationen wie eine Gruppenausstellung aussehen lässt.
In Kooperation mit dem Kunstverein Hannover und dem Kunstmuseum
St. Gallen.
The Most Contemporary Picture Show, Actually
30. November 2006-Januar 2006
Die Ausstellung The Most Contemporary Picture Show, Actually setzt sich mit den zeitgenössischen Potentialen der Malerei auseinander, indem sie bestimmte Diskurse der 1980er Jahre wieder aufgreift, um die historische Bedingtheit jedes Mediums und die daran anknüpfenden ideologischen Betrachtungsweisen aufzuzeigen. Die künstlerischen Entwürfe von René Daniels (*1950), Michael Krebber (*1954) und Klaus Merkel (*1953) beanspruchen neben und in ihren Bildern Freiräume der Reflexion und Kritik. Denn obwohl diese drei Künstler (mit Einschränkung bei Krebber) als Maler bekannt sind, thematisieren sie über genuin malerische Problemstellungen hinaus Fragen nach den Vermittlungszusammenhängen von Kunst, der Rolle des Künstlers, der Konzeption und Rezeption von Bildern oder auch der Wirksamkeit von Medien überhaupt.
Die von Hans-Jürgen Hafner kuratierte Gegenüberstellung von ausgewählten frühen und aktuell entstandenen Arbeiten dieser Künstler bietet rund um interpretatorische Schlüsselbegriffe wie Ästhetik und Konzept, Malerei und Ideologie, Objekt und Kontext, Display und Wahrnehmung ein Untersuchungsfeld an, das mit formaler Vielfalt und thematischer Zuspitzung zur Diskussion anregen will.
Zur Ausstellung erscheint im Verlag für moderne Kunst Nürnberg eine Publikation (dt./engl.) mit Texten von Markus Brüderlin und Hans-Jürgen Hafner, herausgegeben von Ellen Seifermann.
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