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Rachel Harrison
Voyage of the Beagle

12. Sept.-4. Nov. 2007



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Claude Levi-Strauss, 2007, 6 components, mixed media, Courtesy of the artist and Greene Naftali Gallery, New York



Trees for the Forest, 2007, mixed media, Collection of migros museum für gegenwartskunst, Zürich, Courtesy of the artist and Greene Naftali Gallery, New York



Fats Domino
, 2007, mixed media, Courtesy of the artist and Greene Naftali Gallery, New York
Johnny Depp, 2007, mixed media, Courtesy of the artist and Greene Naftali Gallery, New York
Deception of Daytona, 2007, mixed media, Courtesy of the artist and Greene Naftali Gallery, New York

Alle Aufnahmen außer Trees for the Forest: www.clausfelix.de

 

Voyage of the Beagle nennt die New Yorker Künstlerin Rachel Harrison (*1966) ihre erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland und der Schweiz. Mit diesem Titel bezieht sich Harrison direkt auf Charles Darwins erste Veröffentlichung (1839) seiner Beobachtungen und Notizen, die während einer fünfjährigen Forschungsreise auf dem Schiff "HMS Beagle" entlang der südamerikanischen Küste bis nach Australien entstanden und später die Grundlage für seine Evolutionstheorie bildeten. Doch statt einer Evolutionstheorie der Kunst präsentiert Rachel Harrison ein provozierend instabiles Bild der Welt, das aus lauter scheinbar sinnlosen Splittern besteht, die dennoch nie isoliert betrachtet werden können. Die Ausstellung bietet ein verwirrendes Kaleidoskop aus Bildern und Skulpturen, in denen unterschiedliche Zeichen- und Bezugssysteme aufeinanderprallen. Künstlerische Referenzen, vom Surrealismus bis hin zum abstrakten Expressionismus, mischen sich in ihren Skulpturen mit popkulturellem Kitsch, Politik oder Konsumobjekten. Bunt bemalte, organisch-amorphe Formen und aufeinander gestapelte Sockelelemente werden kombiniert mit Alltagsobjekten, Fotografien, Magazinen, Werbematerial und Videofilmen. Mit tiefschwarzem Humor versieht Rachel Harrison ihre Skulpturen mit den Namen bekannter Männer, von Alexander dem Großen über Johnny Depp und Fats Domino bis hin zu Rainer Werner Fassbinder. In ihren mit vielschichtiger Bedeutung aufgeladenen Skulpturen und Installationen lässt Rachel Harrison Fiktionen aufeinandertreffen, die unvereinbar sind, und sofort zusammenbrechen, wenn wir sie zu fixieren versuchen.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog (deutsch/englisch) mit Beiträgen von John Kelsey, Heike Munder und Ellen Seifermann bei JRP|Ringier, Zürich (während der Ausstellung 30 Euro, danach 40 Euro).

Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich, organisiert. Rachel Harrison war beteiligt an der Berlin Biennale 2006 und an der Biennale Venedig 2003, ihre Arbeiten wurden in Einzelausstellungen u.a. im Milwaukee Art Museum, MoMA San Francisco, Camden Arts Center London, Transmission Gallery, Glasgow und Contemporary Art Gallery, Vancouver, gezeigt.





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