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Claude Levi-Strauss, 2007, 6 components, mixed media,
Courtesy of the artist and Greene Naftali Gallery, New York

Trees for the Forest, 2007, mixed media, Collection
of migros museum für gegenwartskunst, Zürich, Courtesy
of the artist and Greene Naftali Gallery, New York

Fats Domino, 2007, mixed media, Courtesy of the artist
and Greene Naftali Gallery, New York
Johnny Depp, 2007, mixed media, Courtesy of the artist
and Greene Naftali Gallery, New York
Deception of Daytona, 2007, mixed media, Courtesy of
the artist and Greene Naftali Gallery, New York
Alle Aufnahmen außer Trees for the Forest: www.clausfelix.de
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Voyage of the Beagle nennt die New Yorker Künstlerin
Rachel Harrison (*1966) ihre erste institutionelle Einzelausstellung
in Deutschland und der Schweiz. Mit diesem Titel bezieht sich
Harrison direkt auf Charles Darwins erste Veröffentlichung
(1839) seiner Beobachtungen und Notizen, die während
einer fünfjährigen Forschungsreise auf dem Schiff
"HMS Beagle" entlang der südamerikanischen
Küste bis nach Australien entstanden und später
die Grundlage für seine Evolutionstheorie bildeten. Doch
statt einer Evolutionstheorie der Kunst präsentiert Rachel
Harrison ein provozierend instabiles Bild der Welt, das aus
lauter scheinbar sinnlosen Splittern besteht, die dennoch
nie isoliert betrachtet werden können. Die Ausstellung
bietet ein verwirrendes Kaleidoskop aus Bildern und Skulpturen,
in denen unterschiedliche Zeichen- und Bezugssysteme aufeinanderprallen.
Künstlerische Referenzen, vom Surrealismus bis hin zum
abstrakten Expressionismus, mischen sich in ihren Skulpturen
mit popkulturellem Kitsch, Politik oder Konsumobjekten. Bunt
bemalte, organisch-amorphe Formen und aufeinander gestapelte
Sockelelemente werden kombiniert mit Alltagsobjekten, Fotografien,
Magazinen, Werbematerial und Videofilmen. Mit tiefschwarzem
Humor versieht Rachel Harrison ihre Skulpturen mit den Namen
bekannter Männer, von Alexander dem Großen über
Johnny Depp und Fats Domino bis hin zu Rainer Werner Fassbinder.
In ihren mit vielschichtiger Bedeutung aufgeladenen Skulpturen
und Installationen lässt Rachel Harrison Fiktionen aufeinandertreffen,
die unvereinbar sind, und sofort zusammenbrechen, wenn wir
sie zu fixieren versuchen.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog (deutsch/englisch)
mit Beiträgen von John Kelsey, Heike Munder und Ellen
Seifermann bei JRP|Ringier, Zürich (während der
Ausstellung 30 Euro, danach 40 Euro).
Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Migros Museum
für Gegenwartskunst, Zürich, organisiert. Rachel
Harrison war beteiligt an der Berlin Biennale 2006 und an
der Biennale Venedig 2003, ihre Arbeiten wurden in Einzelausstellungen
u.a. im Milwaukee Art Museum, MoMA San Francisco, Camden Arts
Center London, Transmission Gallery, Glasgow und Contemporary
Art Gallery, Vancouver, gezeigt.
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