Auf den Straßen und Plätzenn der Städte in den Vororten und Industriegebieten mit ihren unterschiedlichen Architekturen, Baustilen und Gestaltungselementen findet Ina Weber ebenso die Motive und Themen ihrer Skulpturen und Aquarelle wie in provisorischen Möbeln oder banalen Interieurs.
Im ganz normalen Alltag entdeckt die in Berlin lebende Künstlerin (Jahrgang 1964) die einstigen Utopien der Moderne wie Fortschritt, Internationalität, Gute Form oder Allgemeinwohl wieder und erzählt ebenso nüchtern wie humorvoll die Geschichten dieser Konzepte nach. Mit Skulpturen von Hochhäusern, Supermärkten, Kirchentagshockern oder der standardisierten Mšblierung von Fußgängerzonen reflektiert Ina Weber nicht nur äshetische gesellschaftliche Zustände, sondern schlägt auch den Bogen zur Pop Art und deren Auseinandersetzung mit Produkten des Massenkonsums und Phänomenen der Alltagskultur.
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