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bit.fall 2001-2005
Courtesy of the Artist
Galleries Jocelyn Wolff & nächst St. Stephan
Foto: François Doury
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Auf
einem von der Decke bis zum Boden reichenden, transparenten
Vorhang aus Wassertropfen formieren sich ständig neue,
aus Wasser geformte Buchstaben, die sich beim Herabfallen
wieder auflösen. Fortlaufend gelesen ergeben sich aktuelle
Schlagwörter verschiedener Internetnachrichtendienste,
die ein Computerprogramm nach statistischen aus dem Internet
auswählt. In Julius Popps zwischen Kunst und Wissenschaft
angesiedelter Installation entspricht das Medium des fließenden
Wassers dem ständig veränderlichen Strom an Informationen,
der durch das Internet rauscht. Die visuellen Informationen
sind nur kurz als Bild fassbar, bevor sie in sich zerfallen.
Was bleibt, sind Assoziationen in der Vorstellung des Betrachters.
Entscheidend ist jedoch nicht, was wir sehen, sondern wie
wir es bewerten. bit.fall verweist auf das Bestreben
der Informationsgesellschaft, durch technologische Errungenschaften
ein objektivierbares Abbild von Realität zu schaffen
und führt dieses Ziel ironisch ins Absurde mit
einem ephemeren Informationsvorhang aus Wassertropfen von
Julius Popp.
| Kurzbiografie
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| 1973 |
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geb.
in Nürnberg |
| ab
1998 |
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Studium
an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig
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lebt
und arbeitet in Leipzig |
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Ausstellungen
(Auswahl)
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| 2007
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Kunsthalle
Wien, Projektraum Karlsplatz (EA)
Made in Germany, Kunstverein Hannover |
| 2006 |
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Galerie
Nächst St. Stephan, Wien (EA)
Grid < > Matrix, Mildred Lane Kemper Art Museum,
Saint Louis Galerie Jocelyn Wolff, Paris (EA)
KLF, I 20 Gallery, New York
Core, London |
| 2005 |
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D-Haus,
Tokyo
21 Gruppenausstellung, Dogenhaus Galerie Leipzig
Flux, London |
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