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Die Werke des französischen Künstlers Mathieu Mercier
(Jahrgang 1970) sind im ästhetischen Spannungsfeld von
Design, Konstruktivismus, Readymade und Popkultur angesiedelt.
Er untersucht die Beziehungen zwischen den massenproduzierten
Alltagsobjekten heute und ihren ästhetischen Ursprüngen
in Kunst und Design der frühen 1920er Jahre. Dazu setzt
er gewöhnliche Haushaltsgegenstände, Lampen, Möbel,
Typografie, Pflanzen oder andere industriell hergestellte
Materialien ein. Mercier arbeitet mit den Mitteln der Deplatzierung
und Kontextverschiebung zwischen funktionalem Produkt und
künstlerischem Objekt, zwischen alltäglichen Konstruktionen
und futuristischen Hightech-Visionen.
Die bisher umfangreichste Werkschau des französischen
Künstlers in Deutschland umfasst rund 75 Arbeiten. Sie
wird in Kooperation mit dem Musée d´Art moderne
de la Ville de Paris organisiert und von einem Katalog begleitet.
Mit freundlicher Unterstützung des Bureau des Arts Plastiques/
CULTURESFRANCE, des Deutsch-Französischen Clubs Region
Nürnberg e.V. und des Deutsch-Französischen Instituts
Erlangen.
Abbildungen:
Ohne Titel, 2006, lackierter Stahl, 250 x 330 x 300 cm,
Courtesy Galerie Chez Valentin, Paris
Horloge de fluos, 2001, Standardneonröhren, Elektrosystem,
400 x 150 cm, Courtesy Galerie Mehdi Chouakri, Berlin
Drum and Bass 80 cm, 2003, Stangen, Regalbretter, Winkelhaken,
1 Kasten rot, 4 Kästen blau, 1 Wasserwaage gelb, 200
x 130 x 31,5 cm, Privatsammlung Berlin
AAA, 2002, Leuchtwürfel aus Plexiglas, 40 x 80
x 15 cm, Sammlung Clémence et Didier Krzentowski, Paris
3H00, 1998, Acrylfarbe, Uhr, 353 x 1068 cm, Courtesy
Galerie Mehdi Chouakri, Berlin
Multiprise, 1998, 20 Steckdosen, Gips, 80 x 70 x 70
cm, Sammlung Schmidt-Drehnhaus, Dresden/Köln
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